
Tödlicher Autounfall und mehrere Brände: Chaotische Nacht für Berliner Einsatzkräfte

Bei einem Verkehrsunfall im Berliner Norden ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, nachdem sein Wagen von der Bösebrücke in das darunterliegende Gleisbett des S-Bahnhofs Bornholmer Straße gestürzt war. Der Mann starb trotz Wiederbelebungsversuchen der Rettungskräfte noch am Unfallort, wie die Polizei auf der Plattform X schrieb.
Gegen 2:45 Uhr soll nach ersten Erkenntnissen eine Person auf der Bornholmer Straße in #PrenzlauerBerg die Kontrolle über ihr Auto verloren haben. In Folge dessen soll das Fahrzeug gegen den Fahrbahnrand und zwei Poller gestoßen und anschließend auf das Brückengeländer der Bösebrücke gefahren sein, woraufhin das Fahrzeug ins Gleisbett des S-Bahnhofs Bornholmer Straße geschleudert wurde. Alarmierte Rettungskräfte konnten die Person aus dem Fahrzeug bergen. Trotz eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen verstarb die Person noch am Unfallort. Die Bornholmer Straße ist zwischen Jülicher Straße und Malmöer Straße gesperrt. Auch der S-Bahn- und der Straßenbahnverkehr sind derzeit unterbrochen. Das Verkehrsunfallkommando unserer #Dir5 hat die Ermittlungen am Unfallort übernommen. ^tsm
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) September 19, 2026
Horrorcrash in Gesundbrunnen
Die Bornholmer Straße war zwischen Jülicher Straße und Malmöer Straße gesperrt. Auch der S-Bahn- und der Straßenbahnverkehr waren einige Zeit unterbrochen. Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer in der Nacht aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Wagen prallte zunächst gegen zwei Poller und den Fahrbahnrand, bevor er über das Geländer der Brücke zwischen den Stadtteilen Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg geschleudert wurde und auf die Gleise stürzte.
Der Fahrer war nach Angaben der Feuerwehr in dem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften befreit werden. Mehr als 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz, wie die Berliner Zeitung berichtet.

Brandstiftung in Marzahn?
Die Feuerwehr in der Hauptstadt war auch an anderen Orten im Stadtgebiet gefordert: Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Sonnabend mehrmals ausgerückt. Auf der Bundesautobahn A114 brannte in Blankenfelde ein Pkw. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Gleich zweimal ging es für die Feuerwehr nach Marzahn.
Gegen 22 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem Betriebsgelände aus, auf dem acht Wohnmobile in Flammen standen. Auch hier wurde niemand verletzt, vier weitere Fahrzeuge seien aber beschädigt worden. Die Polizei kontrollierte vor Ort eine Person und vermutet Brandstiftung.
Rauchentwicklung in Kreuzberger Pflegeeinrichtung - ein Toter
Im Stadtteil Kreuzberg ist am frühen Sonnabendmorgen in einer Pflegeeinrichtung ein Patientenzimmer in Brand geraten, hieß es von einem Sprecher. Dabei sei es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Der Brand sei mittlerweile gelöscht worden, die Feuerwehr betreue noch Verletzte vor Ort.
Insgesamt seien 21 Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr sprach von einem "Massenanfall". Nach bisheriger Kenntnis handele es sich ausschließlich um Rauchgasvergiftungen, so ein Feuerwehrsprecher. Alle Bewohner der Einrichtung seien inzwischen aus dem Gebäude gebracht worden und würden versorgt.
Die Polizei Berlin teilte über X indessen mit, eine Person sei im Gebäude verstorben. Die Feuerwehr bestätigte dies. Es gebe außerdem mehrere Leichtverletzte, eine Person habe lebensbedrohliche Verletzungen erlitten und sei nach erfolgreichen Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gekommen. Die Kriminalpolizei sei für weitere Ermittlungen vor Ort. Die Brandursache ist bislang unklar.
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