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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer Generalstab räumt schwierige Situation bei Kupjansk ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer Generalstab räumt schwierige Situation bei Kupjansk einQuelle: AFP © Genya SAVILOV
  • 23.06.2024 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 20:54 Uhr

    Weißrussischer Verteidigungsminister: Im Westen kann man niemandem trauen

    Der weißrussische Verteidigungsminister Wiktor Chrenin hat kritisiert, dass man im Westen niemandem trauen könne. Er berichtete von einem Telefongespräch, das er mit dem US-amerikanischen Generalstabschef geführt habe. Chrenin beschrieb das Gespräch wie folgt:

    "Als die Frage 'Was macht Ihr Bataillon 15 Kilometer von unserer Staatsgrenze entfernt?' gestellt wurde, sagte er: 'Das ist nur vorübergehend, es wird abziehen.' Dieses 'vorübergehend'. dauert nun schon drei Jahre. Man kann also niemandem dort trauen, denn wir sehen ihre aggressiven Pläne."

    Der Minister betonte, dass die weißrussische Armee daher entsprechende Vorkehrungen treffe:

    "Und deshalb bereiten wir uns vor. Wir sind entschlossen. Mischen Sie sich nicht in unsere Angelegenheiten ein. Kümmern Sie sich um Ihre eigenen Probleme, oder lassen Sie uns uns lieber einigen."

  • 20:17 Uhr

    Zahl der Verletzten nach Angriff auf Sewastopol steigt auf 144 – 27 Kinder im Krankenhaus

    Die Zahl der Verletzten beim Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol stieg auf 144 Personen an. Dies berichtet der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew, auf Telegram:

    "144 Menschen brauchten medizinische Hilfe, 82 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert (55 Erwachsene und 27 Kinder)."

    Nach bestätigten Informationen seien bei der Attacke vier Menschen getötet worden, fügte Raswoschajew hinzu.

  • 19:49 Uhr

    Ukrainischer Generalstab räumt schwierige Situation im Abschnitt Kupjansk ein

    Im Frontabschnitt Kupjansk im Gebiet Charkow herrscht eine schwierige Situation für die Streitkräfte der Ukraine. Dies räumte nun der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine ein.

    Überdies erklärte auch der Chef des berüchtigten ukrainischen Militärnachrichtendienstes GUR, Kirill Budanow, gegenüber dem US-Magazin Inquirer, dass die Lage an der Front "ziemlich kompliziert" sei und dies noch mindestens einen Monat lang so bleiben werde. Gleichzeitig weigerte sich Budanow, die Frage zu beantworten, ob die ukrainische Armee die Stadt Tschassow Jar im Gebiet Donezk halten könne.

  • 19:13 Uhr

    Gebiet Belgorod: Kamikaze-Drohne explodiert, drei Menschen verletzt

    Eine Kamikaze-Drohne ist in der Nähe einer Straße beim Dorf Murom im Gebiet Belgorod abgestürzt und explodiert. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets, Wjatscheslaw Gladkow, mit und fügte hinzu:

    "Infolge des Angriffs wurden drei Zivilisten verletzt – ein Mann und eine Frau erlitten Schrapnellwunden am Rücken, ein drittes Opfer erlitt Schrapnellwunden an Rücken und Beinen."

  • 18:42 Uhr

    Sacharowa bezeichnet UN-Reaktion auf Angriff auf Sewastopol als Eingeständnis eigener Nutzlosigkeit

    Die Reaktion des UN-Sekretariats auf den Angriff Kiews auf die Zivilbevölkerung in Sewastopol unter Einsatz von US-Waffen gleiche einem "Eingeständnis seiner eigenen Nutzlosigkeit", so die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf ihrem Telegram-Kanal. Die Diplomatin wörtlich:

    "Das sieht eher nach einem Eingeständnis der eigenen Nutzlosigkeit aus als nach einem Kommentar zu der Tragödie. Im Grunde kann man einmal sagen: 'Wir sind für alles Gute und gegen alles Schlechte' und bitten, dieses universelle Zitat bei jeder Gelegenheit zu verwenden."

    Das Sekretariat der Weltorganisation schrieb, dass die UNO "wie immer" versuche, den Krieg in Übereinstimmung mit der UN-Charta und den Resolutionen der Generalversammlung zu beenden.

  • 17:54 Uhr

    "Amerikanische Raketen töten Kinder am Strand" – Angriff mit ATACMS auf die Krim

    Militärkorrespondent der Komsomolskaja Prawda, Alexander Koz, berichtet am Sonntag, dass "US-Raketen Kinder am Strand von Sewastopol töten". Das russische Verteidigungsministerium bestätigte einen Terrorangriff auf die zivile Infrastruktur der Stadt Sewastopol. Demnach setzte die Ukraine dabei die von den USA gelieferten operativ-taktischen ATACMS-Raketen ein, welche mit Streumunition bestückt waren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:25 Uhr

    US-amerikanischer politischer Blogger bezeichnet Angriff auf Sewastopol als Terroranschlag

    Nach Ansicht des US-amerikanischen politischen Bloggers Jackson Hinkle ist der Einsatz von ATACMS-Raketen auf Sewastopol ein terroristischer Akt. Auf X schrieb er diesbezüglich:

    "Die Ukraine setzt jetzt US-Raketen ein, um unschuldige Zivilisten am Strand auf der Krim zu bombardieren, die zu Russland gehört. Die Ukraine ist ein terroristischer Staat."

  • 16:51 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium: USA verantwortlich für Angriff auf Sewastopol

    Die Verantwortung für den Angriff auf die Zivilbevölkerung in Sewastopol liegt in erster Linie bei den Vereinigten Staaten, deren Spezialisten die Flugaufträge der US-Raketen auf Grundlage der eigenen Satellitenaufklärungsdaten eingeben. Dies erklärte das russische Verteidigungsministerium. Der Angriff der US-amerikanischen ATACMS-Raketen werde nicht unbeantwortet bleiben, versicherte das Militärressort.

    Auf Telegram tauchen bereits Videos auf, die den Moment der Attacke zeigen.

  • 16:22 Uhr

    Russische Superbombe: FAB-3000 schlägt in Gebiet Charkow ein

    Der Einsatz einer drei Tonnen schweren Lenkgleitbombe durch das russische Militär im Gebiet Charkow ist ein Schock für die ukrainische Armee. Nach Angaben deutscher Medien soll es den ukrainischen Truppen jedoch gelungen sein, die Region vor dem Einsatz solcher Bomben zu schützen. Überdies behaupten Medien, die Russen würden diese Bomben aus Versehen auf ihre eigenen Städte abwerfen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.