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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kampfhandlungen in der Ukraine werden zunehmend härter

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kampfhandlungen in der Ukraine werden zunehmend härterQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 20.08.2026 12:11 Uhr

    12:11 Uhr

    250 Drohnen fliegen in der Nacht auf Moskau zu

    Wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilte, wurden in der Nacht zum 20. August rund 250 Drohnen in Richtung Moskau gestartet; die Mehrheit von ihnen wurde jedoch bereits in großer Entfernung abgefangen. In den sozialen Medien schrieb er:

    "Im Zeitraum von 20:30 Uhr bis 07:30 Uhr heute Morgen flogen 250 Drohnen auf die Region Moskau zu; der Großteil von ihnen wurde fernab der Hauptstadt abgeschossen."

  • 11:37 Uhr

    Nord-Stream-Anschlag: Weiterer ukrainischer Verdächtiger in Kroatien festgenommen

    Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf Nord Stream 1 und 2 ist in Kroatien ein weiterer ukrainischer Verdächtiger festgenommen worden. Der ausgebildete Taucher Wladimir S. soll nach Angaben der Bundesanwaltschaft zu jener Gruppe gehört haben, die im September 2022 nahe Bornholm Sprengsätze an den Pipelines angebracht haben soll. Deutschland strebt nun seine Auslieferung an.

    Unterdessen sorgen die niedrigen deutschen Gasspeicherstände für Diskussionen über die Versorgung im kommenden Winter. Mitte August waren die Speicher nur etwa zur Hälfte gefüllt. Gestiegene Gaspreise und Unsicherheiten auf den internationalen Energiemärkten erschweren derzeit die Einspeicherung.

    Der AfD-Politiker Konstantin Sawin verwies im Interview mit RT DE darauf, dass Deutschland als rohstoffarmes Industrieland grundsätzlich von Energieimporten abhängig bleibe.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 11:00 Uhr

    Massiver Angriff auf militärische Einrichtungen in Kiew und Umgebung

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Angaben des Verteidigungsministeriums berichtet, haben russische Truppen in der Nacht einen massiven Angriff auf militärische Einrichtungen in Kiew und der Region Kiew durchgeführt. Die Ziele wurden mit hochpräzisen Waffen vom Land, aus der Luft, vom Meer sowie mit Drohnen getroffen. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "In der Stadt Kiew wurden getroffen: der Handels- und Lagerkomplex des Unternehmens Ukrspezsystems, in dem Komponenten für Angriffs-Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite hergestellt, die Großmontage von flugzeugartigen Drohnen sowie deren Lagerung durchgeführt wurden... das Industrieunternehmen Fire Point GmbH – das Komponenten für Angriffs-Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite herstellte sowie die Montage und Lagerung von Beschleunigern durchführte, die in den Flügelraketen Flamingo verwendet werden... In dem Gebiet Kiew wurden getroffen: Das Transport- und Logistikzentrum Martusowka (Logistikzentrum der Zammler Group), das die Lagerung und den Vertrieb von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck durchführte, darunter für die Herstellung von UAVs mit großer und mittlerer Reichweite, robotergestützten Systemen und elektronischen Kampfführungsmitteln..."

  • 10:31 Uhr

    Gebiet Uljanowsk: Zivilist bei einem Drohnenangriff verletzt

    Im Gebiet Uljanowsk wurde ein Zivilist bei einem nächtlichen Angriff ukrainischer Drohnen schwer verletzt. Gouverneur Alexej Russkich teilte dazu in den sozialen Medien mit:

    "Luftabwehrkräfte haben über dem Gebiet unserer Region elf feindliche Drohnen abgefangen und zerstört. Der Angriff wurde im Bezirk Nowospasskoje abgewehrt. Es kam zu keinen Schäden an der Infrastruktur. Einsatzkräfte sind vor Ort tätig. Ein Reparaturtrupp behebt den Schaden an einem Strommast; die Stromversorgung ist nicht unterbrochen. Leider gibt es einen Verletzten. Ein junger Mann erlitt eine Kopfverletzung. Sein Zustand ist kritisch."

  • 09:58 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen jeweils 103 Kriegsgefangene aus

    Russland und die Ukraine haben am Mittwoch erneut jeweils 103 Kriegsgefangene ausgetauscht. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden 103 russische Soldaten zunächst nach Weißrussland gebracht und anschließend in die Region Moskau ausgeflogen.

    Im Gegenzug seien 103 ukrainische Soldaten an die Ukraine übergeben worden. Bei dem Gefangenenaustausch übernahmen erneut die Vereinigten Arabischen Emirate eine Vermittlerrolle.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 09:27 Uhr

    Politologe: Kampfhandlungen in der Ukraine werden zunehmend härter

    Wie Glenn Diesen, Professor an der Universität Südost-Norwegen, erklärte, führen die russischen Streitkräfte weitaus härtere Schläge aus als zuvor, und die Kampfhandlungen in der Ukraine nehmen insgesamt eine immer härtere Form an. In einer Sendung auf seinem YouTube-Kanal merkte der Politologe an:

    "Der Konflikt in der Ukraine tritt in eine neue Phase ein. Wir erleben derzeit all diese Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur – Brücken, Häfen – sowie recht heftige Schläge gegen Kiew selbst. Wir sehen Warnungen vor der Kaperung europäischer Schiffe als Reaktion auf die Beschlagnahmung russischer Schiffe. […] Ja, die Russen greifen Ziele an, die sie zuvor nicht attackiert haben."

  • 08:46 Uhr

    Häfen Tschernomorsk und Juschnyj – Lager für Militärgüter getroffen

    Wie das Verteidigungsministerium gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, setzten die russischen Streitkräfte in der Nacht ihre Angriffe auf die Infrastruktur zur Versorgung der ukrainischen Truppen fort. So wurden unter anderem in der Region Odessa durch Präzisionsschläge Lager für militärisches Material in den Häfen Tschernomorsk und Juschnyj getroffen.

  • 08:22 Uhr

    Charkow und Sumy: Truppenverband Nord eliminiert über Nacht mehr als 200 ukrainische Militärs

    Über Nacht wurden von den Artilleristen der Truppenverband Nord 10 geländegängige Fahrzeuge und 15 Steuerungsstellen für Drohnen in den Gebieten Charkow und Sumy zerstört. Zudem wurden mehr als 200 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt. In der Truppengruppe teilte man der Nachrichtenagentur TASS außerdem mit:

    "Die Artillerieeinheiten der Truppenverband Nord haben in der vergangenen Nacht in Zusammenarbeit mit den Bedienern der unbemannten Flugsysteme über 490 Feueraufträge in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt."

  • 07:41 Uhr

    Luftabwehr schießt Raketen über Pensa ab

    Der Gouverneur von Pensa, Oleg Melnitschenko, teilte mit, dass Luftabwehrmannschaften in der Nacht die auf die Stadt zusteuernden Raketen zerstört hätten, sodass diese ihr Ziel nicht erreichen konnten. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:

    "Ich danke den Soldaten der Luftabwehr des russischen Verteidigungsministeriums für ihre präzise und professionelle Arbeit. Die Raketen wurden abgeschossen, bevor sie das Stadtgebiet von Pensa erreichten."

  • 07:01 Uhr

    Sumy: Russische Truppen schlagen Gegenangriff ukrainischer Streitkräfte zurück

    Wie die Nachrichtenagentur TASS aus Sicherheitskreisen erfahren hat, versuchten die ukrainischen Streitkräfte mit zwei Sturmgruppen der 68. separaten Luftlandebrigade einen Gegenangriff im Gebiet des Dorfes Sadki in dem Gebiet Sumy. Bei der Abwehr des Gegenangriffs wurde ein Großteil der Gegnertruppen vernichtet. Ein Gesprächspartner der Agentur betonte:

    "Der Feind hat mit zwei Sturmgruppen der 68. eigenständigen Luftlandebrigade einen weiteren Gegenangriff in der Nähe des Dorfes Sadki unternommen. Durch einen umfassenden Feuerangriff wurde der Großteil der ukrainischen Nationalisten vernichtet."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.