
Philippinen: Fünf Tote, mehr als 80 Vermisste nach Fährbrand

Vor der Küste der Provinz Palawan im Westen der Philippinen ist eine Fähre in Brand geraten. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die philippinische Küstenwache berichtet, sind dabei fünf Menschen ums Leben gekommen, mehr als 80 gelten als vermisst.
Several people died and more than 80 are missing after a ferry caught fire off Palawan island in the western Philippines, the Philippine Coast Guard said https://t.co/J9O9ZHzogHpic.twitter.com/7WNuk2Bsvo
— Reuters (@Reuters) September 10, 2026
Der Brand ereignete sich an Bord der Fähre MV June Aster. Laut der Pressesprecherin der Küstenwache, Noemie Cayabyab, haben auf der Passagierliste des Schiffes 117 Passagiere und 17 Besatzungsmitglieder gestanden. 42 Menschen, darunter 38 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder, wurden bislang gerettet. Die Zahl der Vermissten ergebe sich aus der Differenz zwischen der Gesamtzahl der Personen an Bord und der Summe aus bestätigten Toten und bereits Geretteten, so Reuters.

Mehrere Schiffe und weitere Mittel sind der Küstenwache zufolge im Einsatz, um nach Überlebenden zu suchen. Zudem würden spezielle Instrumente eingesetzt, um Bereiche zu identifizieren, in die Personen von der Strömung getrieben worden sein könnten. Die Suche werde durch den dichten Rauch, der weiterhin aus der Fähre aufsteige, sowie durch extreme Hitze und die Gefahr von Explosionen erschwert.
Den Angaben der Küstenwache zufolge sei das Feuer rund 1,2 Seemeilen (2,2 Kilometer) nordöstlich der Stadt Coron in der Provinz Palawan ausgebrochen – einer bei Touristen beliebten Gegend. Die Ursache des Feuers wird noch untersucht.
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