Weidel: Merz-Regierung wirft der Ukraine auch noch ein Gaskraftwerk hinterher
Anlässlich des ersten Jahrestages der schwarz-roten Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz rechnete die AfD-Spitze mit der bisherigen Amtszeit ab. Weidel attestierte Merz, die Verfehlungen seines Vorgängers Olaf Scholz bereits "überschritten" zu haben. Sie sprach von einem "De-facto-Staatsbankrott" und einem "Niedergang", den die Regierung lediglich verwalte, während sie das "Vermögen der deutschen Steuerzahler" ohne jede Rechenschaftspflicht an Kiew verschenke.
Chrupalla konkretisierte die Kritik an der Abgabe des Gaskraftwerks: Die Anlage in Lubmin war technisch essenziell, um Prozesswärme für die Einspeisung russischen Erdgases aus Nord Stream zu erzeugen. Dass dieses Werk nun an die Ukraine abgegeben wird, bezeichnete Chrupalla als einen "unsäglichen Vorgang". Angesichts der unaufgeklärten Pipeline-Sabotage forderte Weidel den sofortigen Stopp sämtlicher Zahlungen und verlangte, das "Selenskij-Regime zur Kasse zu bitten", um die Milliardenschäden an der Infrastruktur zu ersetzen. Allein das durch die Sprengung verlorene Gas hätte laut Weidel ausgereicht, um "20 Millionen Haushalte in Deutschland für ein Jahr" sicher zu versorgen.
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